Reto Raphael RosinTenor Der aus Stuttgart stammende Tenor studierte Violine und Gesang bei Marianne Stitz und Hildemarie Keim an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in seiner Heimatstadt. Danach absolvierte er als Meisterschüler von Siegfried Jerusalem ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik Nürnberg/Augsburg. Gesangsunterricht bei Inge Borkh, Dietrich Fischer-Dieskau, Michael Rhodes und Francisco Araiza rundete seine Ausbildung ab. Reto Raphael Rosin war Finalist und Preisträger mehrerer bedeutender Wettbewerbe. Er debütierte 2000 in der Musiktheaterproduktion «Giuseppe e Sylvia» (Adriana Hölszky) unter der Regie von Hans Neuenfels an der Staatsoper Stuttgart. Seitdem verbinden ihn Fest- und Gastengagements nicht nur mit diesem Haus, sondern auch mit Bühnen wie etwa das Städtetheater Passau, das Theater Regensburg, das Theater Hagen, das Pfalztheater Kaiserslautern, das Landestheater Linz und das Staatstheater Saarbrücken. Daneben trat der Tenor bei Festivals im In- und Ausland auf, darunter bei den Internationalen Festspielen Baden-Württemberg in Wolfegg, den Festspielen Schloss Rheinsberg und beim Lucerne Festival. Zu seinem umfangreichen Opern- und Operettenrepertoire zählen Partien wie Tamino («Die Zauberflöte»), Don Ottavio («Don Giovanni»), Conte Almaviva («Il barbiere di Siviglia»), Alfredo («La traviata»), Zarewitsch («Der Zarewitsch»), Eisenstein («Die Fledermaus»), Barinkay («Der Zigeunerbaron»), Narraboth («Salome») und Lenski («Eugen Onegin»). Verschiedene Engagements führten Reto Raphael Rosin in Länder wie Südafrika, Argentinien, Brasilien, Italien, Tschechien, Spanien, Österreich, Kanada, die Ukraine und die Schweiz. Dabei arbeitete er mit so namhaften Dirigenten wie James Levine, Zubin Mehta, Georges Prêtre, Roberto Paternostro und Lothar Zagrosek zusammen. Rundfunk- und Tonträgerproduktionen zeugen zudem von seinem Wirken. Seit 2006 ist der Tenor Dozent für Gesang an der Musikpädagogischen Fakultät der Universität Passau. 2008 erhielt er den Kunstförderpreis des Freistaates Bayern in der Sparte Darstellende Kunst. Spielzeit 2011/12 | |
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