Ceconello

Christine Ceconello

Choreografische Assistentin
Die 1979 in Brasilien geborene Christine Ceconello studierte in Lausanne sowie ab 1997 in Rio de Janeiro und in Buenos Aires klassischen und modernen Tanz. Sie begann ihre professionelle Laufbahn am Stadttheater von Rio de Janeiro, bevor sie zur Grupo Heron Nobre wechselte. Nach weiteren Stationen in Rio de Janeiro war sie in den Jahren 2004 bis 2006 beim Ballet Bahia in Salvador de Bahia als Solistin engagiert. 2007 wurde sie Mitglied im Ensemble des Ballett Augsburg. Sie zeichnete sich in der Spielzeit 2007/08 besonders durch ihre Rolle in dem von Leo Mujic choreografierten lyrischen Tanzabend «Traumgekrönt» aus. Für ihre Leistungen erhielt sie 2008 den Augsburger Theaterpreis. In der darauf folgenden Spielzeit war sie in der Titelrolle des abendfüllenden Handlungsballetts «Alice im Wunderland» in einer Choreografie von Roberto Campanella zu sehen. Die talentierte Tänzerin übernahm in den weiteren Ballettabenden immer wieder Solopartien und gastierte zweimal auf einer Tanzgala in Österreich. Der spanische Newcomer Cayetano Soto kreierte 2009 sogar eine Choreografie auf Christine Ceconello: für das Pas de Deux «Zero in On». In der Spielzeit 2009/10 erlebten wir sie in dem Pas de deux «Mono Lisa» von Itzik Galili, sowie in weiteren Partien in Choreografien von Martino Müller und Stephen Shropshire. Im Weiteren tanzte sie die die weiblichen Hauptrollen in «Pulcinella» von Gaetano Posterino und in «Agnes B.» von Anna Vita als die Agnes Bernauer. Seit 2010 ist Christine Ceconello als freischaffende Tänzerin sowie choreografische Assistentin tätig. Sie assistierte Martino Müller bei der Uraufführung des abendfüllenden Balletts „AIR“ mit dem Kroatischen Nationalballett in Zagreb, die im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Zagreber Musikbiennale gezeigt wurde. In der Spielzeit 2011/12 arbeitet sie wiederum als choreografische Assistenz für Martino Müller, der das Ensemblewerk «LOVE» im Rahmen der ersten Tanzpremiere «Tanz 7: Happy End» des «Tanz Luzerner Theater» auf die Bühne stellt. Noch in dieser Spielzeit wird sie als Tänzerin beim Genfer Ballett zu erleben sein.