Susanne ØglændSusanne Øglænd wurde als Tochter norwegischer Eltern in Offenbach geboren und wuchs in Deutschland und Norwegen auf. Parallel zu einem Studium der Musikwissenschaft assistierte sie im Bereich Oper, so etwa Sebastian Baumgarten und Claus Guth. Von 2007 bis 2009 war sie feste Mitarbeiterin von Hans Neuenfels. Die Regisseurin erhielt Stipendien der «Akademie Musiktheater heute», seit 2009 fördert sie der Norwegische Kulturrat. Sie realisierte Projekte in Norwegen und Deutschland, so etwa «Dialog mit Gott?» nach José Saramago, das zweisprachige Theaterprojekt mit Musik «Henrik, lyver du? Eine deutsch-norwegische Reise», für das sie 2006 den Ibsen-Preis der Stadt Bergen erhielt, und 2008 «Carlos, der Infant! Musiktheater nach Giuseppe Verdi und Friedrich Schiller» in Oslo. 2009 brachte sie die Oper «Aura» von José Maria Sánchez-Verdù am Teatro de la Zarzuela in Madrid zur Uraufführung, eine Produktion, die auch beim «Eclat»-Festival in Stuttgart, im Rahmen der Biennale Venedig und anlässlich des Ultraschall-Festivals in der Volksbühne Berlin gezeigt wurde. Seit 2006 verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit Lothar Zagrosek, mit dem sie sich am Konzerthaus Berlin den Opern «Orfeo ed Euridice» (Gluck) und «Æneas in Carthago» (Joseph Martin Kraus) widmete. Zu ihren letzten Arbeiten zählen «Eugen Onegin» (Tschaikowsky) am Nationaltheater Weimar und die Uraufführung der Oper «Vom Meer» (Alexander Muno) am Theater Heidelberg. | | |
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