Romeo und Julia

Tragödie von William Shakespeare

Premiere 26.01.17

Die weltberühmteste Liebesgeschichte der Weltliteratur ist zugleich eine Geschichte über die Notwendigkeit von Versöhnung. Das tragische Schicksal von Romeo und Julia hängt eng mit dem Hass ihrer verfeindeten Familien zusammen. Ein Hass unbekannten Ursprungs, der die Atmosphäre in Verona vergiftet und die Liebe zwischen zwei Menschen aufgrund ihrer Abstammung unmöglich macht. Deshalb begeben sich die beiden Liebenden ins Verborgene und finden durch schicksalshafte Wendungen ihren frühen Tod. Shakespeares Stück zeigt wie eine Kindergeneration die Konflikte ihrer Eltern austragen muss und dabei zerbricht. Ein friedvolles Miteinander bräuchte Akzeptanz und Respekt, die Liebe könnte dabei Motor für einen gesellschaftlichen Neuanfang in Verona sein. Die Tragik ist, dass die beiden Liebenden nicht aus dem elterlichen System ausbrechen können. Sie kämpfen gegen eine Macht, die ihre Kräfte übersteigt. Die Regisseurin Nina Mattenklotz befragt in ihrer Inszenierung die politische Veränderungskraft einer Liebe, die jene Grenzen überwinden will, die die Elterngeneration gezogen hat.

«Zwei Adelshäuser, gleichauf herrscherlich
In Verona, das hier sich erhebt
Verstricken neu in alte Zwietracht sich
Die Bürgerblut an Bürgerhände klebt
Aus schlimmem Schoß entspringt den beiden Streitern
Ein Liebespaar, dem seine Sterne feind
Das nach unselig klagenswertem Scheitern
Nur durch sein Sterben sich die Eltern eint.
Ihr Leidensweg, die todgeweiht sich lieben
Und ihrer Eltern störrische Ranküne
Erst durch der Kinder Ende ausgetrieben
Beleben jetzt zwei Stunden unsre Bühne 
Was euren Ohren fehlt, sich zu ergötzen
Mag unser Bühnenzauber euch ersetzen.»

Pressestimmen

Sofia Elena Borsani (Julia) und Jakob Leo Stark (Romeo) geben ein leidenschaftliches Liebespaar ab, mit dem man mitfiebert. Shakespeares Tragödie hat vor allem im ersten Teil viele Ansätze einer Komödie – das Ensemble nimmt diesen Steilpass dankend auf. Die dreiköpfige Live-Band Jon Hood kreiert für jede Szene den absolut passenden und mitreissenden Soundtrack. (SRF1)

 Die junge Regisseurin Nina Mattenklotz befreit die berühmteste Liebesgeschichte der Weltliteratur am Luzerner Theater von jeglichem Liebesfirlefanz. Aus der tragischen Schlussszene, in der die Liebenden aus tödlichem Irrtum nacheinander aus dem Leben scheiden, wird ein Postulat für die Macht der Wahl in einer Welt, in der Macht lediglich zur Befriedigung eigener Bedürfnisse missbraucht wird. (Luzerner Zeitung)

 Die Liebe der beiden ist hier keine feine Blüte, genauso wenig wie Borsanis Julia. Sie ist leidenschaftlich, unbeholfen, ehrlich, auch mal laut und lustig. Und man lässt sich gerne mitnehmen in dieses leichtsinnige Liebesabenteuer. (zentralplus)

  • ab 14 Jahren

Theatermenu im Hotel Schweizerhof Luzern

Vor den Vorstellungen von «Romeo und Julia» serviert das Hotel Schweizerhof Luzern folgendes 3-Gänge-Menu für CHF 75 (exkl. Getränke):

Moscatoschaumsuppe
Jakobsmuschel und karamellisierter Apfel
****
Stroganoff vom Zentralschweizer Rindsfilet
Kartoffelpüree und Markgemüse
****
Macadamianuss Brownie
Sauerrahmglace und exotische Früchte

Der Tisch wird automatisch zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn reserviert.
Das Menu kann direkt mit dem Billettkauf an der Kasse oder im Webshop gebucht werden.

Informationen

  • 3 Stunden mit Pause

  • Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

  • Enter Schauspiel ab 3. Oberstufe

MUSIKWORKSHOP ZU «ROMEO UND JULIA»

In diesem Workshop erhalten Jugendliche die Möglichkeit, Songs aus der Inszenierung «Romeo und Julia» mit ihren eigenen Instrumenten (oder der Stimme) einzuüben und gemeinsam mit der Band "Jon Hood" zu improvisieren.

  • 8. Feb, 19.00-20.30 Uhr
  • Südpol

Anmeldung unter:
schuleundtheater@luzernertheater.ch

Impulsgeber

Der Luzerner Journalist und Autor Erwin Koch hat in seinem Buch «Was das Leben mit der Liebe macht» wahre Liebesgeschichten gesammelt. Zum Probenbeginn zur schönsten Liebesgeschichte der Weltliteratur «Romeo und Julia» sprechen wir mit ihm darüber, was die Liebe aushalten muss, wenn sie vom Leben gefordert ist.

  • 5.12.2016
  • 19.00 Uhr
  • Südpol Pb 3
  • Eintritt frei

Öffentliche Probe

Ermässigung

Leute bis 16 Jahre zahlen 50% auf die regulären Eintrittspreise.

Produktionsteam

Inszenierung: Nina Mattenklotz Bühne: Johanna Pfau Kostüme: Lena Hiebel Licht: David Hedinger Musikalische Leitung: Carsten Meyer Dramaturgie: Regula Schröter Dramaturgie: Friederike Schubert

Besetzung

Mit: Adrian Furrer (Capulet), Wiebke Kayser (Lady Capulet), Samuel Braun (Graf Paris), Sofia Elena Borsani (Julia, Tochter der Capulets), Jakob Leo Stark (Romeo, Sohn der Montagues), Matthias Kurmann (Tybalt, Julias Cousin), Lukas Darnstädt (Mercutio, Romeos Freund), Alina Vimbai Strähler (Benvolio), Stefanie Rösner (Julias Amme), Yves Wüthrich (Lorenzo, Franziskanermönch)

Spieldaten

So
07.05.
13:30
-
16:40 
ical
Ω α  

Tragödie von William Shakespeare
Einführung 12.45 Uhr, Foyer

 
CHF 25 - 80
Kriegsgesang_ Probe.mp3