Foyer Luzerner Theater

Luzerner Begegnungen

Vom Glauben und Aberglauben


Mit:

Barbara Rigert Lehmann, Medium für Jenseitskontakte
Schwester Rut-Maria, NZZ Bloggerin
Kurt Lussi, Volkskundler, Kurator und Publizist

Moderation:
Emil Mahnig

Inspiriert von der Tragikomödie «Worte Gottes», die am 2. März 2012 am Luzerner
Theater Premiere feiert, diskutieren Expertinnen und Experten über das Spannungsverhältnis zwischen katholischem Glauben und dem Aberglauben in unserer heutigen Gesellschaft. Wo endet Spiritualität, wo geht sie über in Hokuspokus? Wo kanalisiert sich die Sehnsucht nach Transzendenz in einer von den Kirchen kaum mehr tangierten Welt?
Zu Gast sind Schwester Rut-Maria vom Benediktinnerinnenkloster St. Andreas in Sarnen, die in ihrer NZZ-Kolumne regelmässig über das Leben im Kloster, über kirchliche Bräuche und Gott und die Welt berichtet, Kurt Lussi, Konservator für Volkskunde, Buchautor, Kurator und Publizist, dessen hauptsächliches Forschungsgebiet sich mit den magisch-religiösen Vorstellungen des Alpenraums mit Schwergewicht auf den Tod und das Leben danach konzentriert sowie Barbara Rigert Lehmann vom Ausbildungs- und Beratungszentrum Cangleska, die als Medium für Jenseitskontakte, Trance und spirituelles Heilen tätig ist.

 

Besuchen Sie im Anschluss an die Luzerner Begegnungen:

WORTE GOTTES
Eine dörfliche Tragikomödie von Ramón María del Valle-Inclán

Sonntag, 4. März 2012, 13.30 Uhr, Luzerner Theater

Der spanische Autor Valle-Inclán hat mit «Worte Gottes» eine pralle Geschichte zu
Papier gebracht: archaische Dorfwelten zwischen katholischer Litanei und heidnischem Aberglaube – eine dramatische Ursuppe, bevölkert von grellen, schwermütigen und zwielichtigen Gestalten, aber auch von sprechenden Hunden,
gefiederten Propheten und haarigen Bocksgeistern.