White Out - Begegnungen am Ende der Welt

Ein Visual Poem von Alexander Giesche

Premiere 15.03.17

«Weisst du, dieses Klingeln in deinen Ohren, dieses "Hiiieeehhh", das ist das Geräusch sterbender Gehörzellen. Das ist wie Schwanengesang. Wenn es weg ist, wirst du diese Frequenz nie wieder hören. Geniesse es, so lange es noch da ist.» CHILDREN OF MEN

Wir kennen das Szenario. Wir warten auf das Ende. Auf das Ende der Welt, so wie wir sie kennen. Es ist nicht mehr zu verleugnen. Denn mit dem «Zeitalter des Menschen», dem Anthropozän, ist erdgeschichtlich ein irreversibler Prozess in Gang gesetzt worden. Was können wir tun? Wie können wir noch wissen? Und inwiefern hängt beides zusammen? Braucht es eine neue Weise, mit der von uns selbst geschaffenen Welt in Verbindung zu treten? Haben wir die Ausfahrt verpasst? Und haben wir wirklich nur noch zweieinhalb Minuten bis zum Weltuntergang? Ist es an der Zeit für radikale Hoffnung? Müssen wir aufhören über Anfänge zu reden? Oder aufhören über das Ende zu reden? 

Der Regisseur Alexander Giesche begibt sich mit seinem neuen «visual poem», einem theatralen Bildergedicht, auf die Expedition jenseits der Katastrophenszenarien. Begegnungen am Ende der Welt komponiert eine entschleunigte Welt der grossen Naturpanoramen und skurrilen Gestalten. Das Ende der Welt - ein vermutlich derart extremer Ort.

Pressestimmen

(Alexander Giesches) Inszenierung «White Out – Begegnungen am Ende der Welt» am Luzerner Theater ist nicht so sehr für die Logik gemacht, die Symbolik oder die sinnhafte Deutung. Sondern für die Sinne: ein Spiel mit Neugier und Überraschung, mit Affekt und Unsinn. (…) Alltägliches wird dekonstruiert, wird visuelle Poesie, absurder Nonsense, Fragment einer neuen Geschichte. Absurdes dagegen wird Normalität [...] Technisch kommt das mit einer unglaublichen Nonchalance daher, durchaus auch mit Dramatik und Pathos (unbedingt!), aber immer eben so, als wäre es das einfachste der Welt, einen Eisblock aus der Bühne zu heben. (nachtkritik)

Der Regisseur entwirft ein Bildgedicht mit Licht, Nebel und Klängen. Er schafft so eine beklemmende Atmosphäre, die man in dieser Intensität und Konsequenz noch selten erlebt hat am Luzerner Theater. (SRF Regionaljournal)

In jedem wunderschönen Bild liegt ein Hauch von Asche und Vergänglichkeit. (Luzerner Zeitung)

Informationen

  • 1 Stunde 50 Minuten, ohne Pause.

  • Nur sechsmal bis zum 23. April 2017 auf der Bühne des LT.

  • Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

  • Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Nachgespräch mit dem Ensemble und der Dramaturgin statt.

Impulsgeber

«Expertinnen und Experten stellen ihr Wissen zur Verfügung»

Zu Beginn der Probenzeit im Schauspiel hält jeweils eine Luzerner Expertin, ein Luzerner Experte ein Impulsreferat für die an der Produktion Mitwirkenden und andere Theatermacher. Das Publikum ist eingeladen, beim Referat und dem anschliessenden Gespräch mit dabei zu sein. Auf geht’s, die Proben können beginnen! 

Die Impulsgeberin von WHITE OUT heisst Dr. med. Sibylle Jean-Petit-Matile von der Stiftung Hospiz Zentralschweiz. Mit uns wird sie über Begegnungen am Ende des Lebens sprechen. 

  • 06.02.2017
  • 19.00 Uhr
  • Südpol Pb 3

Produktionsteam

Inszenierung: Alexander Giesche Bühne und Kostüme: Nadia Fistarol Licht: David Hedinger Dramaturgie: Friederike Schubert Musik: Georg Conrad

Spieldaten

Mo
06.02.
19:00
-
22:00 
ical
 

Mit Impulsgeberin Dr. med. Sibylle Jean-Petit-Matile von der Stiftung Hospiz Zentralschweiz

 
Do
02.03.
19:00
-
22:00 
ical
 

Ein Visual Poem von Alexander Giesche
Anmeldung erbeten

 
Mi
15.03.
19:30
-
21:20 
ical
Ψ  

Ein Visual Poem von Alexander Giesche
Einführung 18.45 Uhr, Foyer 2. Rang
Anschliessend Premierenfeier

CHF 30 / 60
Sa
18.03.
19:30
-
21:20 
ical
 

Ein Visual Poem von Alexander Giesche
Einführung 18.45 Uhr, Foyer 2. Rang
Im Anschluss Nachgespräch

CHF 30 / 60
So
19.03.
13:30
-
15:20 
ical
 

Ein Visual Poem von Alexander Giesche
Einführung 12.45 Uhr, Foyer
Im Anschluss Nachgespräch

CHF 30 / 60
Fr
24.03.
19:30
-
21:20 
ical
 

Ein Visual Poem von Alexander Giesche
Einführung 18.45 Uhr, Foyer 2. Rang
Im Anschluss Nachgespräch

CHF 30 / 60
So
26.03.
10:00
-
13:00 
ical
 

Ein Visual Poem von Alexander Giesche

 
Fr
07.04.
19:30
-
21:20 
ical
 

Ein Visual Poem von Alexander Giesche
Einführung 18.45 Uhr, Foyer 2. Rang
Im Anschluss Nachgespräch

CHF 30 / 60
So
23.04.
20:00
-
21:50 
ical
Ω  

Ein Visual Poem von Alexander Giesche
Einführung 19.15 Uhr, Foyer 2. Rang
Im Anschluss Nachgespräch

 
CHF 30 / 60
Zehn Fragen aus dem White Out